Styling auf höchstem Niveau - Paul Mitchell präsentiert Web 2.0-Strategie

Best-Practice Abend

Für viele Länder Europas ist das familiengeführte Unternehmen Exklusivdistributor der friseurexklusiven Marke Paul Mitchell, die 1980 in den USA gegründet wurde und dort seither zum Marktführer aufstieg. Auf Einladung des Marketing-Clubs Südhessen erläuterte Fuchs am 10. Januar zusammen mit Noah Wild, Vorstand, und dem Vorstandsvorsitzenden Reinhold Wild die Web 2.0-Strategie des Unternehmens.

Social Media binden Kunden und Verbraucher
„80 Prozent des Tages bin ich auf Facebook, das bringt mein Job mit sich“, sagt Valerie Fuchs, Social Media Management Trainee bei der Wild Beauty AG, Seeheim. „Seit wir im September 2010 den Account eingerichtet haben, wurden allein unsere Facebook-Beiträge annähernd 200.000 Mal aufgerufen“, so Fuchs weiter. Anhand einer Live-Vorführung im Internet verdeutlichte sie, wie die Marke Paul Mitchell auf Facebook Friseure und Endverbraucher gleichermaßen erreicht. „Salons können sich auf unserer Seite präsentieren oder erhalten Tipps zu neuen Produkten und Stylings, Verbraucher tauschen sich über Produkte aus.“ Mit der ‚Vote your Style’-Anwendung werden sie demnächst sogar Bilder von eigenen Stylings hochladen und bewerten lassen können, kündigte das Unternehmen an. Die Synchronisation mit Twitter und Youtube sorgt für exklusive Bewegtbilder der jüngsten Shootings und Events, aktuelle Posts sind auch als Tweets jederzeit online oder auf dem Smartphone abrufbar.

Extra für das iPhone hat Wild Beauty zudem eine kostenlose Salonfinder-App entwickelt. Natürlich ist auch die Unternehmenswebseite mit den Online-Angeboten vernetzt. Erst 2009 zusammen mit dem ERP-gekoppelten E-Shop neu aufgesetzt, generiert Wild Beauty mittlerweile 30 von durchschnittlich 145 Aufträgen am Tag über das Web.

Platz vier hinter Wella und L’Oreal

Mit einem Jahresumsatz von 25 Millionen Euro, einem durchschnittlichen jährlichen Zuwachs von neun Prozent sowie vier Prozent Marktanteil möchte er sein Unternehmen mittelfristig  hinter den Platzhirschen Wella (50 Prozent Marktanteil) und L’Oreal (35 Prozent Marktanteil) auf Platz vier stabilisieren: „Social Media spielen für uns dabei eine entscheidende Rolle, weil sie die Marke Paul Mitchell für Kunden und Verbraucher interaktiv erlebbar machen.“